Das Liebfrauengymnasium Büren steht vor einem großen Schritt in die Zukunft. Durch Vereinbarungen zwischen dem Kreis Paderborn und den Städten Büren, Salzkotten und Bad Wünnenberg ist die langfristige Finanzierung der Schule sichergestellt. Denn mit der Umstellung von G8 auf G9 zum Schuljahr 2026/2027 sah sich das Liebfrauengymnasium, dessen Träger die Malteser Werke sind, vor finanzielle Herausforderungen gestellt. Die Städte Büren, Salzkotten und Bad Wünnenberg stehen nun gemeinsam mit dem Kreis Paderborn und dem Träger für die Zukunft des LFG ein.
Die geplanten Maßnahmen umfassen eine Erweiterung des bestehenden „Neubaus“ aus den 1970er-Jahren um eine zusätzliche Etage sowie die damit einhergehenden notwendige energetischen Sanierungen. Die Kosten werden auf etwa 8,5 Millionen Euro veranschlagt, einschließlich ca. 500.000 Euro für neues Inventar.
Der Kreis Paderborn beteiligt sich mit rund 1,48 Millionen Euro an den Bau- und Inventarkosten. Die verbleibenden rund 7,1 Millionen Euro tragen die Städte Büren (3,7 Mio. €), Salzkotten (1,8 Mio. €) und Bad Wünnenberg (1,5 Mio. €) anteilig, basierend auf den Schülerzahlen aus den jeweiligen Kommunen. Analog wird ab Beginn des Schuljahres 2026/2027 eine neue Trägervereinbarung zwischen den Städten Büren, Salzkotten und Bad Wünnenberg sowie den Malteser Werken wirksam, die eine Aufteilung des Trägeranteils anhand der Schülerzahlen vorsieht.
Stimmen der Beteiligten
„Es ist unsere Aufgabe, die Bildungsqualität am Standort Büren weiterhin sicherzustellen“, erklärte Landrat Christoph Rüther, „wir investieren in die Zukunft unserer Jugend.“ Auch die Bürgermeister Burkhard Schwuchow (Büren), Ulrich Berger (Salzkotten) und Christian Carl (Bad Wünnenberg) betonten die Bedeutung dieser Entscheidung: „Das LFG ist aus der Schullandschaft des Kreises Paderborn nicht wegzudenken. Es ist zugleich Bildungsinstitution und Gemeinschaftsstätte mit einer immerzu schülerorientierten Agenda. Geschlossen möchten wir für die Zukunft der Schule eintreten und gemeinsam dafür Sorge tragen, dass hier noch viele Kinder wachsen und lernen dürfen.“
Renate Schmitz, Geschäftsführerin der Malteser Werke, und Schulleiter Thorsten Harnischmacher ergänzten: „Wir sind dankbar, dass die Kommunen die Kosten für die Erweiterung tragen. Für das Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler ist eine gute Lernumgebung wichtig. Somit gehören neben dem sozialen Miteinander auch gute Räumlichkeiten dazu. Wir werden die Erweiterung des LFG modern gestalten, so wie wir es auch schon bei den anderen Räumen, die wir in den letzten Jahren modernisiert haben, zukunftsorientiert und nachhaltig umgesetzt haben. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich am LFG wohlfühlen.“
Mit der neuen Finanzierung und den geplanten Investitionen stellen alle Verantwortlichen gemeinsam die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Die enge Zusammenarbeit von Kreis und Kommunen unterstreicht dabei den hohen Stellenwert von Bildung in der Region.
Eine ausführliche Pressemitteilung der Stadt Büren finden Sie hier.